FWnetz - Feuerwehr im Netz
statuS:3 Feuerwehrnews 10-03-10
Die tägliche Newsübersicht auf FWNetz.de.
Nach einer Woche Pegel gesenktReinfeld (sh), (sc). Durch Hochwasser, ausgelöst durch die Schneeschmelze, drohte in der vergangenen Woche das Wehr des Reinfelder Herrenteichs zu bersten. Deshalb alarmierte die Feuerwehr das THW und forderte Hochleistungspumpen an. Da sich die Situation nicht entspannte waren zu Spitzenzeiten 15 Pumpen des THWs im Einsatz. Zu Spitzenzeiten entlasteten die Pumpen das Wehr mit einer Förderleistung von über 100.000 Litern pro Minute. Jetzt, nach einer Woche, ist der Einsatz zu Ende. [THW Bad Segeberg] [Feuerwehr Reinfeld] [shz.de]
Neue Risikoklassen bedeuten weniger FeuerwehrTrier (rp), (sc). Das Land Rheinland-Pfalz stuft einige Ortschaften im Rahmen der Feuerwehrverordnung in niedrigere Risikoklassen zurück. Für einige Feuerwehren bedeutet dies, dass Fahrzeuge und Geräte nicht mehr ersetzt werden. [volksfreund.de]
Feuerwehr ließ Halle kontrolliert abbrennenLudwigsburg (bw), (sc). In der Nacht auf Mittwoch geriet in Ludwigsburg eine leerstehende Lagerhalle in Brand. Da die Feuerwehr den Brand nicht löschen konnte, ließ die Feuerwehr das Gebäude kontrolliert abbrennen und schützte nebenstehende Gebäude. [Stuttgarter Nachrichten]
Konstanz hilft Partnerstadt LodiKonstanz (bw), (sc). Die Feuerwehr Konstanz hat der Konstanzer Partnerstadt Lodi (Region Lombardei) Geräte im Kampf gegen die aktuelle Ölpest übergeben. Bei dem Gerät handelt es sich um ausgemusterte Geräte der Ölwehr Bodensee. [Konstanz.de]
Wasserwacht fehlen die FahrerIllertissen (by), (sc). Auch bei der bayrischen Wasserwacht sieht man in den kommenden Jahren Probleme, wenn es um das Bewegen von schweren Fahrzeugen bzw. Fahrzeugen mit Anhänger geht. Denn die neue Führerscheinklasse trifft mit ihren praktischen Auswirkungen auch die anderen Hilfsorganisationen, und nicht nur die Feuerwehr. [Augsburger Allgemeine]
Klage gegen Vergabe des RettungsdienstesMünchen (by), (sc). Eine private Krankentransportfirma hat Popularklage vor dem Bayerischen Verfassungsgericht erhoben. Die Firma bemängelt die gegenwärtige Vergabepraxis des Rettungsdienstes in Bayern. Nach Auffassung der Firma ist die Vorrangstellung der Hilfsorganisationen nach Art. 13 BayRDG verfassungswidrig und verstößt zudem gegen das Recht der Europäischen Union. [SK Verlag]
EuGH zur deutschen Vergabepraxis im RettungsdienstLuxemburg, (sc). Der Europäische Gerichtshof wird in den nächsten sechs Monaten zwei Urteile zur deutschen Vergabepraxis im Rettungsdienst fällen. Seit Mitte Februar liegen die Schlussanträge der Generalanwältin in einem Vertragsverletzungsverfahren der Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland vor (Rs. C-160/08). Der Vergabeblog betrachtet diese Schlussanträge näher. [Vergabeblog]
Brennende Gasflasche führte zu EinsatzRiegelsberg (rp), (hl). Zu einer brennenden Gasflasche in einem Rohbau wurde die Feuerwehr Riegelsberg alarmiert. Die Flamme wurde gelöscht. Anschließend wurde mit zwei Strahlrohren die Gasflasche gekühlt. Nach den Erstmaßnahmen wurde ein Wasserringmonitor zum Kühlen eingesetzt. [FW Riegelsberg]
Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen:- ASB Wiesbaden (he): Baby-NAW [Wiesbadener Kurier]
StatuS:3 – Feuerwehrnews 09-03-10
Brennende Gasflasche
Riegelsberg (sl), (hl). Zu einer brennenden Gasflasche in einem Rohbau wurde die Feuerwehr Riegelsberg alarmiert. Die Flamme wurde gelöscht. Anschließend wurde mit zwei Strahlrohren die Gasflasche gekühlt. Nach den Erstmaßnahmen wurde ein Wasserringmonitor zum Kühlen eingesetzt. [FW Riegelsberg]
Politik kontra FF Bremen
Bremen (iw). Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) sieht auch bei der FF Einsparpotenzial. Logisch: die FF ist damit gar nicht einverstanden. [Weser Kurier]
Neue Norm-Entwürfe für TLF veröffentlicht
(iw) . Die neuen Norm-Entwürfe für Tanklöschfahrzeuge TLF10/20, TLF 20/30 sowie TLF 20/40-SL wurden nun vom Normenausschuss Feuerwehrwesen NA0 31veröffentlicht. [Link]
Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen:
- ASB Wiesbaden (he): Baby-NAW [Wiesbadener Kurier]
- FF Einhausen (he) LF20/16 mit 3000 l -Wassertank [Feuerwehr, Morgenweb]
(Umfrage) Nachbesprechungen, Kultur
(iw) Letzte Woche hatte, ich nenne sie mal, “diese” Feuerwehr geübt. Eine Zugübung, Brand im Keller. Das von aussen unscheinbare Gebäude (sah aus wie eine Fertiggarage) hatte es faustdick in sich: verbundene Gebäude, mehrere Kelleretagen und einiges mehr verlangten nicht nur vom Zugführer einiges ab. Der Einsatz bzw. die Übung verlief ganz ordentlich, bis sich einer von drei eingesetzten Trupps dazu entschloss, das Rohr eines anderen, sich eben zurückziehenden Trupps zu übernehmen. Im Prinzip war dieser Trupp am nicht zugewiesenen Rohr, was zu Verwirrung führte. Was dann folgte, war ein “schöner” Dominoeffekt. In der Realität wäre dieser Einsatz nicht ohne gewesen.
Diese Übung wurde am nächsten Termin (Tag nach der Übung) nochmal besprochen, und zwar mit der gesamten Mannschaft. Der Übungsleiter befragte den Zugführer nach Erkundung, Feststellung, Entschluss, usw. nachfolgend wurden auch die Gruppen- sowie Truppführer im Innenangriff befragt. Langsam ergab sich ein deutlicheres Bild von den Geschehnissen, und insbesondere was schief gelaufen war, und – das wichtigste – Grundsätze für den Einsatz (lessons learned). Die Besprechung dauerte ca. eine Stunde und wurde vom Übungsleiter gekonnt moderiert, so dass man sich nicht in Details verfing. Unterstützt wurde das Ganze von einem aufgemalten Grundriss.
Hier wird ein System beschrieben, das:
- Nach Möglichkeit immer eine Nachbesprechung durchführt
- Und zwar mit der ganzen Mannschaft
- Daraus Konsequenzen zieht
- Und offen mit dem Erlebten umgeht.
Wichtig ist dabei die Tatsache, dass “Fehler” zwar als solche entdeckt werden sollten, allerdings nicht als Makel angesehen werden.
Die anderen Alternativen:
- Eine Nachbesprechung kaum oder gar nicht stattfindet, zumindest ist sie nicht normaler Bestandteil
- Eine Nachbesprechung findet nur innerhalb der Führung statt
- Es werden keine Fehler gemacht. Punkt.
Somit die nachfolgende Umfrage, die die unterschiedlichen Möglichkeiten grob aufzeigt. Wie ist es bei Euch?
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.In diesem Zusammenhang:
- Bei Ausbildungsveranstaltungen, beispielsweise Rescue Days und anderen, findet immer eine Nachbesprechung statt. Wie soll man sonst lernen? Warum sollte das in der eigenen Wehr anders sein?
- Bei dieser Übung war auch ein Fachkundiger, externer Ausbilder eingeladen, der auch extrem wertvolle Beobachtungen und Empfehlungen liefern konnte.
Feuerwehr Starnberg bildet Maschinisten weiter
Am 20.02.2010 führte die Feuerwehr Starnberg erneut ein Sicherheitstraining für die Fahrer der Einsatzfahrzeuge durch. Ziel dieser Ausbildung war, die Maschinisten der FF Starnberg beim Fahren abseits befestigter Wege und Strassen unter winterlichen Bedingungen weiterzubilden.
„Auch in einer Stadt wie Starnberg ist es gar nicht so abwegig, dass die schweren Feuerwehrfahrzeuge auch mal von Strassen und befestigten Wegen heruntermüssen, um einen Einsatzort zu erreichen“ berichtet Christian Reichert, 1. Kommandant der Feuerwehr Starnberg. „Gerade bei winterlichen Verhältnissen, bei Unwettern, aber auch bei Wald- und Flächenbränden ist es notwendig, dass man die Fahrzeuge auch im Gelände beherrscht und deren Grenzen kennen lernt. Daher haben wir nach einem „normalen“ Fahrsicherheitstraining im Jahr 2006 in diesem Jahr mal den Weg ins Gelände gesucht.“
Zusammen mit dem Mitterteicher Trainer Hans Fick konnte die Feuerwehr Starnberg erneut 18 ihrer Fahrer für Fahrten abseits von festen Wegen und Strassen weiterbilden. Alle geländegängigen Lösch-, Rüst- und Mehrzweckfahrzeuge der Feuerwehr Starnberg waren dabei in einer Kiesgrube im Einsatz.
Die Zusammenarbeit mit dem Kameraden aus Mitterteich kommt nicht von ungefähr: Ein Fahrer und Ausbilder der Feuerwehr Starnberg stammt selbst aus Mitterteich und kennt Hans Fick schon viele Jahre persönlich und über die dortige Feuerwehr. Über diesen Kameraden kam der Kontakt zum Fahrlehrer und Trainer zustande. Hans Fick ist selbst Feuerwehrmann und kennt daher die Fahrzeuge und deren Fähigkeiten aus eigener Erfahrung.
„Die Fahrer müssen im Einsatzfall blind die Fahrzeuge beherrschen“ weiß Oliver Schwab, Maschinistenausbilder in Starnberg. „Das geht nur mit ständigem Üben und Trainieren. In der Weiterbildung ging es diesmal um die technischen Grenzen der Fahrzeuge und den richtigen Einsatz von Allradantrieb, Sperren und sogar Schneeketten.“ Damit konnten die bis zu 14 Tonnen schweren Fahrzeuge auch schneebedeckte Steigungen bewältigen.
Der für Starnberg zuständige Kreisbrandmeister Helmut Schweickart erläutert „Der Fahrer muss wissen, wo die technischen Möglichkeiten enden, um diesen Punkt im Einsatz nie zu erreichen – sonst muss das Material den restlichen Weg getragen werden.“
StatuS:3 – Feuerwehrnews 08-03-10
Die tägliche Newsübersicht auf FWNetz.de
USA: 6 Tote nach Buscrash
Phoenix (Arizona, USA), (iw). Bei einem Unfall mit Beteiligung von 2 LKW, einen oder mehreren PKW sowie einem Bus sind 6 Menschen ums Leben gekommen, etliche sind schwer verletzt. Die Toten waren allesamt Insassen des Busses, dessen Dach bei einem Überschlag eingedrückt wurde. Bericht mit Bilderstrecke.
Ein Einsatz, der zum Himmel stinkt
Lemgo (nw), (iw). Ungewöhnlicher Einsatz: wegen eines technischen Fehlers in einem Schweinemastbetrieb wurden 200 Kubikmeter Schweinegülle [Anm. Red.: bäh] ins Freie geleitet. Es galt, gemeinsam mit Bauern aus der Gegend die stinkende Brühe aufzufangen, welches auch größtenteils gelang. [LZ Online]
Die Feuerwehr hilft Südafrika
Kapstadt (Südafrika), (sc). Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Berufsfeuerwehren leistet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit „Entwicklungshilfe“ im WM-Gastgeberland Südafrika. Dazu reisen Feuerwehrspezialisten aus den deutschen WM-Städten ans Kap, um ihre südafrikanischen Kollegen bei der Vorbereitung zu unterstützen. [epochetimes]
Feuerwehr soll unterstützt werden
(sc). Der Freistaat Sachsen will die freiwilligen Feuerwehren besser unterstützen. Das Land will auf der einen Seite die Aufwandsenschädigungen anpassen, die Nachwuchsarbeit bezuschussen und ein Jubiläumsprämie für langjährige Mitglieder schaffen. Außerdem soll eine Feuerwehrrente eingeführt werden. Getragen werden sollen diese Maßnahmen aber von den Kommunen. [ad-hoc News]
Rettungsdienst wird kommunalisiert
(sc). Der Rettungsdienst im Kreis Oder-Spree (Land Brandenburg) soll kommunalisiert werden. Die Verträge mit der DLRG un der Johanniter Unfallhilfe, die bisher die Aufgaben des Rettungsdienstes wahrnahmen, durfte aus rechtlichen Gründen nicht fortgeführt werden. Da der Kreis eine europaweite Ausschreibung vermeiden will, soll nun ein Tochterunternehmen des Kreises diese Aufgabe wahrnehmen. Von dieser Neuausrichtung des Rettungsdienstes sind rund 140 Mitarbeiter betroffen. [MOZ]
Der Winter kehrt zurück: zahlreiche Verkehrsunfälle in Bayern
Bayern (iw). Mit der Rückkehr des Winters in Bayern schießt auch die Anzahl der Unfälle in die Höhe: alleine in Bayern wurden am Wochenende 2.000 Stück gezählt, vier Menschen kamen dabei ums Leben. [Süddeutsche]
Sicherheitszentrum in Potsdam geplant
Potsdam (bb), (sc). Sitz eines Technologiezentrums für Sicherheitstechnik könnte die Stadt Potsdam könnte der werden. Auf der Computermesse Cebit in Hannover gab der Sicherheitsdienstleister IABG bekannt, prüfen zu wollen, ob Potsdam Sitz einer Niederlassung werde. In dieser Niederlassung sollen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten trainiert werden. [Märkische Allgemeine ]
Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen:
- Feuerwehr Weinsberg (bw): LF10/6
- Feuerwehr Wolfsburg (ns): Neue Fahrzeuge für die Freiwilligen Wehren; Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20/16) für die Ortsfeuerwehr Vorsfelde, zwei Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) für die Ortsfeuerwehren Nordsteimke und Warmenau sowie drei Kommandowagen (Kdow) für die Ortsfeuerwehren Brackstedt, Neindorf und Neuhaus [FW Wolfsburg]
- Feuerwehr Balve (nw): HLF sowie ELW. Bilderstrecke DerWesten (noch keine Infos auf der Website)
BOS-Blogs (3): Feuerwehrleben-Blog
(sc). In loser Folge möchten wir im FWNetz Weblogs aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz vorstellen. Heute stellt uns Florian Fastner seinen Weblog „Feuerwehrleben“ vor.
Im Blog feuerwehrleben.de schreibt Florian Fastner über sein Leben in der Feuerwehr.
Stellen Sie sich kurz vor.
Mein Name ist Florian Fastner und ich wohne im Großraum München. Ich bin 30 Jahre alt und seit 16 Jahren aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr.
Charakterisieren Sie Ihren Blog in einem Satz!
Feuerwehrleben.de ist mein persönlicher Blog rund ums Thema Feuerwehr und Rettungsdienst.
Wie kam der Name Ihres Blogs zustande?
Nun ja, die Domain feuerwehrblog.de war ja schon belegt. Die zweite Alternative war feuerwehrleben.de. So unglücklich bin ich darüber aber nicht, denn dieser Name drückt aus, dass die Feuerwehr nicht nur ein Hobby, sondern ein wichtiger Teil in meinem Leben ist.
Seit wann führen Sie das Weblog? Gab es Vorläufer von feuerwehrleben.de?
Im Jahre 2005 habe ich unter florian-fastner.com einige Beiträge über die Feuerwehr verfasst. So richtig habe ich dann Anfang 2009 gestartet.
Florian Fastner bloggt über sein Leben in der Feuerwehr. Bild: F. Fastner
Schreiben Sie an Ihrem Blog alleine oder steht hinter dahinter ein ganzes Team?
Ich betreibe den Blog alleine, denn der Weblog gibt meine persönliche Meinung wieder. Bei den Videos erhalte ich jedoch Unterstützung von Kameraden.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen einen Blog über die Feuerwehr zu führen?
Bedingt durch mehrere Umzüge, bin ich nun schon bei der dritten Feuerwehr. Der Blog war für mich zu Beginn eine gute Möglichkeit, um den Kontakt zu alten Kameraden zu halten und Fotos zu veröffentlichen.
Worüber schreiben bzw. was veröffentlichen Sie am liebsten?
Grundsätzlich schreibe ich über alles was mich als Feuerwehrmann bewegt. Am leichtesten von der Hand gehen natürlich persönliche Erfahrungen aus Einsätzen und Übungen. Dabei ist es allerdings wichtig, dass ich den Artikel so verfasse, dass die Leser keinen Bezug zu der Feuerwehr oder dem Einsatz herstellen können. Einen Schwerpunkt bilden aber das Thema Internet und Fotos/Videos.
Haben Sie Blogger-Vorbilder?
Klar! Irakli West mit seinem feuerwehr-weblog.de bzw. jetzt dem FWNetz.de (wobei letzteres für mich kein Blog mehr ist, sondern eher ein Portal). Er war meines Erachtens der Erste und setzt ständig durch seine Ideen neue Akzente.
Was war Ihr größter Erfolg als Blogger?
Mein größter Erfolg sind die steigenden Besucherzahlen jeden Monat. Momentan bin ich bei knapp 14.000 Besuchern pro Monat. Das hat meine Vorstellungen bei weitem übertroffen. Wie schon weiter oben gesagt, feuerwehrleben.de war zu Beginn nur für meinen direkten Freundeskreis gedacht.
Sehen Sie sich in der Nachfolge des Feuerwehr-Weblog.de?
Nein, ich sehe mich als Ergänzung. Obwohl es eine große Anzahl an Feuerwehrleuten gibt sind die Feuerwehr Weblogs überschaubar. Daher können es aus meiner Sicht noch viel mehr sein.
Worüber haben Sie sich in Ihrer Funktion als Blogger am meisten aufgeregt?
Leute die ungefragt Fotos von meinem Blog klauen. Da mir das irgendwann zu doof geworden ist, kann nun jeder meine Bilder verwenden, so lange er auf feuerwehrleben.de verlinkt.
Wie kam Ihr Blog bei Kollegen, Vorgesetzten und Kameraden an?
Ich achte sehr darauf, dass in meinem Weblog kein Bezug zu meiner Feuerwehr hergestellt wird. Aus diesem Grund habe ich bisher weder positives noch negatives aus dem dortigen Umfeld gehört. Die meisten bekommen es wohl gar nicht mit.
Wie fiel bisher das Feedback bezüglich Ihres Blogs aus?
Überaus positiv. Besonders freut es mich wenn ich Kollegen von der Freiwilligen oder Berufsfeuerwehr telefonisch oder per E-Mail unterstützen kann.
Welcher Art ist diese Unterstützung?
Oftmals geht es um Fragen in Bezug auf Websiten. „Wie kann ich meine Feuerwehrseite für die Nutzer verbessern“ oder „Was kann ich machen damit meine Website bei Suchmaschinen besser gefunden wird“. Häufig werde ich aber auch nach Produkten oder Tipps gefragt.
Was wünschen Sie sich in Bezug auf Ihren Blog?
Ich wünsche mir Besucher die gerne und regelmäßig feuerwehrleben.de besuchen und über Dinge, die ich schreibe, nachdenken und sie umsetzen.
Vielen Dank für das Interview Florian Fastner. Das Interview führte Stefan Cimander.
Du möchtest Deinen BOS-Weblog auch vorstellen oder kennst einen Interessanten Weblog, den man hier im FWNetz vorstellen sollte? Dann schreibe eine kurze Nachricht an sc [ät] fwnetz [Punkt] de.
Links
Bisher erschienen:
- BOS-Blogs (2): ABC-Gefahren-Blog
- BOS-Blogs (1): KatMedBevSchtz-Blog
- RD-Blogs (4): Bloggen im Status 6
- RD-Blogs (3): Die Krangewarefahrer sin endlich doa
- RD-Blogs (2): Bloggen als Therapie
- RD-Blogs (1): Der Zivi-Blogger
Feuerwehrspiel entwickeln – Aber wie? Teil 4
Nachdem wir uns über den Spielablauf einig waren, ging es daran das endgültige Spielfeld zu zeichnen. Per Zufall sah ich ein Angebot über so genannte Leinwände (Keilrahmen) sowie Acrylfarben. Damit war klar, auf welcher Unterlage das Spielfeld aufgezogen werden soll. Um dem gespannten Papier später etwas mehr Kraft zugeben und Schäden zu vermeiden wird die Leinwand von hinten mit Karton oder Styropor verstärkt. Außerdem ziehen wir es in Erwägung die Leinwände abzufotografieren und dann als Poster ausdrucken zu lassen.
Während der eine Teil der Jugendlichen also begann den skizzierten Spielverlauf auf die Leinwände übertrug, war der andere Teil damit beschäftigt, die Spielfiguren anzumalen. Dazu wurden die bereits vorgesägten Figuren mit Plakafarben angemalt (danke an Jochen Petzinger für den Tipp). Die 9 Figuren wurden in der Farbgestaltung den Trupps nachempfunden. Warum die Kinder den Gruppenfüher grün angemalt haben, wird wohl deren Geheimnis blieben :-)
Jetzt galt es noch den Spielplan anzumalen. Dafür wurden wie bereits eingangs erwähnt Acrylfarben benutzt. Was daraus geworden ist, sieht man dann auf den Bildern, ich denke das muss ich nicht weiter beschreiben.
Leider sind wir nicht ganz fertig geworden diese Woche.
Das Erstellen der Frage und Antwortkärtchen hat dagegen sehr gut funktioniert. Dabei bekamen die Jugendlichen, die immer Paarweise aufgeteilt wurde eine FwDV (1, 3, 10) sowie das Buch „Feuerwehr Grundlehrgang“ von Schott und Ritter.
Die Fragen werden über das Jahr immer wieder ergänzt. Am Anfang nutzen wir auch die Fragen aus dem Feuerwehr-Quiz des Ecomed Verlages.
Dabei kamen Fragen nach der persönlichen Schutzausrüstung, der Aufgaben der Trupps im Feuerwehreinsatz und Fragen zu den verschiedenen Leitern herraus.
Als Name für das Spiel kam von den Kindern der Vorschlag „Wasser marsch“. Ein erste Entwurf des Schriftzuges ist fertig und muss noch auf den Spielplan übertragen werden.
Bis in 2-3 Wochen sollte das Spiel fertig sein. Dann gibt’s natürlich noch einen Bericht (und noch mehr Bilder )
Links:
Teil 1:
Feuerwehrspiel entwickeln Teil 1
Teil 2 und 3
Namensschild an der Einsatzjacke
(sc). Was spricht für, und was spricht gegen ein Namensschild an der Feuerwehreinsatzjacke bzw. Namenskennzeichnungen auf dem Helm? Es ist gängig Usus, dass Feuerwehren, respektive die Feuerwehrleute, ihre persönliche Schutzausrüstung mit Namenskennzeichnungen versehen. Dagegen spricht ja auch nichts, denn nur so lässt sich im Zweifel die eigene Ausrüstung wiederfinden oder ein Kamerad identifizieren. Aber warum muss das Namensschild für alle nicht am Einsatz beteiligten Personen sichtbar sein? Genügt nicht ein verdecktes Label oder sogar nur eine Nummer?
Gegen ein für alle sichtbares Namensschild spricht, dass auch am Einsatz unbeteiligte einen Feuerwehrmann identifizieren können. Das können zum einen Medien sein, zum anderen aber auch Schaulustige oder Unfallopfer. Verläuft eine Einsatzmaßnahme zum Beispiel subjektiv nicht nach dem Willen der „Zuschauer“, können Feuerwehrleute aufgrund der Namenskennzeichnung identifiziert, und möglicherweise Opfer von Nachstellungen außerhalb des Einsatzes sein. Problematisch gestaltet sich aus dem gleichen Grund auch das Filmen oder Fotografieren der Einsatzkräfte, wenn das Namensschild erkennbar ist. So ist für alle ersichtlich wer am Einsatz beteiligt war und wer – aus Sicht der Zuschauer – gegebenfalls verantwortlich zu machen ist. Nicht zu vergessen sind aber auch Unfallopfer, die, wenn sie den Namen wissen, ihn zum Beispiel für Anzeigen verwenden können.
Daher ist zu fragen, welche Vorteile das Namensschild bringt? Hatte die Identifizierbarkeit im obigen Absatz eher negative Folgen, hat die Identifizierbarkeit auch positive Seiten. Zum einen ist jede Einsatzkraft durch andere Einsatzkräfte identifizierbar, wenn diese z.B. Atemschutzmasken tragen. Andererseits können sich Einsatzkräfte immer korrekt mit dem Namen ansprechen.
Nun kommt es nicht so oft vor, dass sich gänzlich unbekannte Einsatzkräfte gegenüberstehen, wenn nicht gerade eine Großschadenslage herrscht. Und auch die Anzahl der Atemsschutzgeräteträger ist an einer Einsatzstelle in der Regel begrenzt, und die Namen bei der Atemschutzüberwachung bekannt. Aus diesem Grund sehe ich die namentliche Kennzeichnung inzwischen eher kritisch. Zur Identifizierung der eigenen Einsatzkleidung genügt ein von außen nicht sichtbares Label.
Feuerwehrwettkampf im American Muster
Am Samstag, dem 3. Juli 2010 findet in Duisburg-Baerl zum siebten mal der Feuerwehr-Wettkampf American Muster statt. Gleichzeitig findet ein Tag der offenen Tür statt.
Beim American Muster messen sich Mannschaften zu 6 Teilnehmern in zwei Disziplinen: “Hose Cart” (Schlauchwagen) und “Bucket Brigade” (Eimerkette). Mit einer großrädrigen Haspel, der “Hose Cart” ist eine Schlauchleitung zu verlegen. Mit dem Wasserstrahl ist dann ein Zielfeuer umzustoßen. Bei der “Bucket Brigade” (Eimerkette) kommt es darauf an, in möglichst kurzer Zeit ein Wasserfaß mittels einer Eimerkette über eine Leiter zu befüllen. Die schnellste Mannschaft gewinnt, bei Verstößen gegen die Regeln drohen Strafzeiten.
Teilnehmen können Freiwillige, Werks- und Berufsfeuerwehren und andere BOS-Organisationen.
Anmeldung bis 30.04.2010. Weitere Informationen – zum Beispiel die Regeln sowie Fotos und Videos von den bisherigen Meisterschaften – gibt es auf http://www.americanmuster.de
Kontakt: juergen.werland@freenet.de
Nach Gebäudebrand zu Verkehrsunfall
Hornbach (rp), (hl). Zu einem Gebäudebrand und einem Verkehrsunfall wurden gestern die Feuerwehren Hornbach, Althornbach und Contwig (Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land / Landkreis Südwestpfalz) gerufen.
Gebäudebrand in Hornbach
Gebäudebrand in Hornbach
Um 6:47 Uhr alarmierte die Leitstelle in Landau die Wehren zum ersten Einsatz nach Hornbach. Die Erkundung ergab, dass es sich um einen Kaminbrand handelte. Ein älteres Ehepaar wurde aus dem Haus gebracht, weil es innen leicht verraucht war. Der Rettungsdienst brachte den Mann mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus.
Die Wehrleute kontrollierten und entdeckten schließlich mit einer Wärmebildkamera den Brandherd. Ein Schornsteinfeger reinigte und überprüfte den Kamin. Die Wehren waren mit sechs Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort. Gegen 9 Uhr war der Einsatz beendet.
Verkehrsunfall zwischen Hornbach und Althornbach
Verkehrsunfall B424 zwischen Hornbach und Althornbach
Um 9:55 Uhr, rund eine Stunde später, wurden die gleichen Einheiten erneut alarmiert. Laut Alarmmeldung hatte sich auf der Bundesstraße 424 zwischen Hornbach und Althornbach ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ereignet. Auf einer Gefällstrecke war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und war seitlich an einer Baumgruppe zum Stehen gekommen. Eine der beiden Insassen konnte sich selbst befreien. Eine Frau war in dem Fahrzeug eingeklemmt. Weil sich noch Feuerwehrangehörige in den Unterkünften aufhielten wurden bereits fünf Minuten nach der Erstalarmierung Rettungsmaßnahmen an der Unfallstelle eingeleitet.
Das Fahrzeugdach wurde entfernt. Dadurch war der Zugang für die weitere Stabilisierung der Frau und ihre anschließende Lagerung auf einer Trage möglich. Laut Notarzt waren beide Insassen schwer verletzt. Sie kamen in ein Zweibrücker Krankenhaus. Die Bundesstraße war bis um 12 Uhr komplett gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird von der Feuerwehr auf rund 5.000 Euro geschätzt. Die Wehren waren mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.
Quelle Text und Bilder: Presseinformation der Feuerwehr Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land vom 6. März 2010
Links: Gebäudebrand, Feuerwehr Contwig und Verkehrsunfall, Feuerwehr Contwig
Kinder zündeln im Keller
Mehring. Am Samstagabend gegen 17.40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand nach Mehring gerufen. Nach Polizeiangaben haben dort drei unbekannte Kinder in einem Kellerraum mittels Benzin Feuer gelegt. Einen 20 Liter Kanister konnte die Polizei am Brandort sicherstellen. Durch das schnelle eingreifen der Feuerwehr konnte größerer Schaden abgewendet werden. Die Schadenshöhe ist geringfügig. Im Einsatz war die Polizeiinspektion Schweich sowie die Feuerwehren aus Mehring und Schweich.
Schwelbrand im Dachstuhl
Großkampenberg. In Großkampenberg bei Arzfeld (Kreis Bitburg-Prüm) hat am Freitagabend gegen 18.50 Uhr ein Gebäude gebrannt. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigen Informationen handelte es sich um einen Schwelbrand im Dachstuhl. Um den Brand löschen zu können, musste die Feuerwehr erst den Brandherd ausfindig machen, was die Löscharbeiten verzögerte. Gegen 20 Uhr war das Feuer schließlich unter Kontrolle. Zur Ursache des Feuers kann bislang keine Aussage gemacht werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Arzfeld, Großkampenberg, Lützkampen und Eschfeld sowie das DRK Arzfeld und die PI Prüm.
Quelle: www.geidies-tv.de
Feuerwehrmann stirbt bei Unfall mit Löschfahrzeug [1. Update]
Thalfang (rp), (cl). Bei einem Unfall während einer Einsatzfahrt mit einem Löschfahrzeug (vermutlich TLF24/50) verunglückte dieses. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Unfall getötet, ein weiterer verletzt.
Link, volksfreund.de <– richtiger Link (mit Video)
[maps] ungefähre Unfallstelle
1. Update, Sonntag 7. März
(hl). Die Feuerwehr Speicher berichtet auf ihrer Internetseite, dass der Kreisfeuerwehrverband Bernkastel-Wittlich ein Spendenkonto eingerichtet hat. Sparkasse Mittelmosel, BLZ: 587 512 30; Kontonummer: 633 02 434; Stichwort: “Thomas B.”
Zum Wochenende: Wattiefe
(iw) Geländefahren ist nicht jedermanns Sache und sollte zwingend geübt werden. Wichtiges Unterthema: Wattiefe der Fahrzeuge, und insbesondere der Check der Wassertiefe.
Was die Sache nicht besser macht: Die Nacherkundung.
Schönes Wochenende wünscht das FWnetz-Team
Feuerwehr-Neuigkeiten aus der Pfalz (3)
(hl). Ein Schwelbrand in einem Spänebunker, eine Zeitungsserie über die Ausbildung bei der Feuerwehr und Orkan “Xynthia” sind Teile der dritten Folge.
Schwelbrand im Spänebunker
Waldmohr (rp), Einen Schwelbrand in einem Spänebunker eines Handwerkbetriebes bekämpften die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Waldmohr. Dreiviertel des vorhandenen Schaummittels wurde eingesetzt, um eine Ausbreitung zu verhindern und um den Brandraum zu fluten. Anschließend stellten die Wehrleute eine Brandwache. [FW Waldmohr]
Zuerst büffeln, dann ausrücken
Landau in der Pfalz (rp), Die Tageszeitung “Rheinpfalz” berichtet in einer Serie über die Feuerwehrausbildung in Landau und im Landkreis Südliche Weinstraße. Überschrift des ersten Teils: “Wer zur Wehr will, muss erst einmal büffeln”. Benjamin Hirsch, selbst Angehöriger der Feuerwehr Birkweiler (Landkreis Südliche Weinstraße) und der gemeinsamen IUK des Landkreises und der Stadt, berichtet über die Feuerwehrausbildung. [FW Landau]
Xynthia tobte in der Pfalz
Xynthia tobte am Sonntag in der Pfalz. Wie auch in anderen Landesteilen waren umgestürzte Bäume oder Gegenstände und abgedeckte Dächer die häufigsten Einsätze. Es kam zeitweise zu einem fast flächendeckenden Stromausfall vom Saarland bis an den Rhein. Straßen waren gesperrt, weil umgestürzte Bäume die Strecken blockierten. Nachfolgend ein kleiner Überblick:
In Kaiserslautern deckte Xynthia das Dach des Pfalztheaters ab. Das Technische Hilfswerk (THW) und die Höhenretter der Feuerwehr Kaiserslautern sicherten das Dach. Die vorbeiführende Straße wurde gesperrt. [Polizei RP]
Auch das Dach des Dorfgemeinschaftshauses in Dunzweiler (Landkreis Kusel) wurde abgedeckt. Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Waldmohr und das THW Hauenstein sicherten das Dach. [FW Waldmohr]
In Ramstein (Landkreis Kaiserslautern) stürzte ein aus Sandstein errichtetes Denkmal um. Das Denkmal wurde entfernt und der Stadtgärtnerei übergeben. [FW Ramstein]
Rund 39 Einsätze hatte die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land (Landkreis Südwestpfalz). Davon waren 22 Einsätze mit “Bäume über Fahrbahn”. Schwerpunkt des Einsatzgeschehens waren die Gemeinden Contwig, Bechhofen und Battweiler. Laut Wehrleiter Markus Schmidt kam es zwischen 12 Uhr und 15 Uhr zu den meisten Alarmierungen. 130 Einsätzkräfte mit 22 Fahrzeugen waren im Einsatz. [Presseinformation der Feuerwehr Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land vom 1. März 2010]
Email-Adresse für Feuerwehr-Neuigkeiten aus der Pfalz: hl[ät]fwnetz[dot]de
StatuS:3 – Feuerwehrnews 05-03-10
Die tägliche Newsübersicht auf FWNetz.de
ADAC-Fahrzeug von LKW gerammt
Viernheim (he), (cl). Ein ADAC-Pannenhelfer sicherte mit seinem Fahrzeug ein liegengebliebenes Fahrzeug einer 34-jährigen Frau ab, um Reparaturen durchzuführen. Ein Lkw erfasste das Fahrzeug und schob es auf den Wagen der Frau. Diese wurde zwischen Fahrzeug und Leitplanke eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Pannenhelfer konnte sich mit einem Sprung über die Leitplanke retten. [hr-online]
Tsunami-Warnsystem versagte
Orange County (Kalifornien, USA), (iw). Die in Verbindung mit dem Erdbeben in Chile ausgelöste Tsunami-Warnung erreichte nur einen Bruchteil der registrierten Empfänger. Das telefonbasierte System konnte die hohe Anzahl an ausgehenden Anrufe nicht bewältigen. Von 109.000 Einwohnern konnten auch nach dem dritten Anruf 60.000 nicht erreicht werden. [LA Times ]
Güterzugunfall verläuft glimpflich
Glons (Belgien), (iw). Glimpflich verlaufen ist gestern Abend der Zusammenstoß zweier Güterzüge nahe des Belgischen Lüttich: einer der Züge war mit Flüssiggas und Ethanol beladen. Einige Waggons entgleisten, es kam jedoch nicht zum Leck. [RTL]
Im SZ-Interview: THW-Präsident Broemme zu Orkanwarnungen
(iw) Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung äüßert sich THW-Präsident Broemme zu Warnsystemen, und insbesondere auch die Wahrnehmung von potenziellen Naturkatastrophen bei den Einwohnern: “Die große Herausforderung ist, einem Mitteleuropäer klarzumachen, dass es Naturunglücke gibt, die selbst ihn dazu zwingen, sein geplantes Verhalten zu ändern”. [Süddeutsche]
Von Balkon gerettet
Bad Wörishofen (by), (cl). Weil ein Mann aus Versehen (?) seine rauchende Gemahlin auf dem Balkon ausgesperrt und dann zur Arbeit gefahren war, musste die Feuerwehr ran. Sie befreite die Frau vom Balkon und verschaffte Ihr Zutritt in die Wohnung. [Welt]
Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen:
Hinweise werden jederzeit gerne entgegen genommen
ExtriCamp 01 am 26.3. (Mehr THL geht nicht)
(iw) Ich freue mich sehr, den ersten ExtriCamp vorstellen zu können. Im kleinen Kreis wollen wir uns an vernünftig deformierten Autos heranmachen, und somit möglichst realitätsnah arbeiten. Hier die Infos:
Nach Plan werden am Vortag acht PKW aus 20 Metern Höhe von einem Kran fallen gelassen; somit wird ein Fontalaufprall von ca. 70km/h simuliert. Alternativ / zusätzlich wollen wir noch einen Seitenaufprall, und möglichst einen Heckaufprall simulieren, letzteres eher unwahrscheinlich weil der Motor das Auto im Fall dreht. Auf jeden Fall sollen die PKW ordentlich deformiert sein und am ehesten dem entsprechen, was man im Einsatz vorfindet. Ist beispielsweise der Schweller zusammengedrückt, lässt sich mitunter ganz anders arbeiten.
Die Fahrzeuge werden dabei auch in unterschiedliche Lagen gebracht, beispielsweise Seiten- oder Dachlage. Alternativ oder zusätzlich können sie auch “aufgetürmt” werden.
Zudem wollen wir uns auch mit Abstützen sowie Unterbauen beschäftigen, auch Glas- und Batteriemanagement, Kantenschutz (und sonstige Safety-Aspekte), Airbagscanning, etc. Es geht schon stark Richtung “Technical Rescue Team”, allerdings ohne medic / inneren Retter. Am Wichtigsten ist jedoch das Arbeiten mit Gerät, das steht ganz klar im Vordergrund, noch vor den Abläufen.
Der “Camp”-Charakter bedeutet, dass es kein Frontalunterricht sein soll, sondern dass wir uns eher gemeinsam einarbeiten. Im Prinzip wird vom FWnetz “nur” der Rahmen gestellt. Wir können auch vorab eine Reihe von Dingen, Tipps und Tricks bestimmen, die wir ausprobieren möchten: Große Seitenöffnung, Crossramming, Abscheren, Abreissen Dach, Türöffnungsvarianten und vieles mehr. Wie gesagt, das Ganze wird durch die Deformation besonders spannend. Man muss hinzufügen, dass es sich nicht um neue PKW handelt.
Ziel ist, ein besonders gutes und Umfangreiches, insbesondere aber praxisbezogenes Wissen mit nach Hause zu nehmen, und natürlich weiterzugeben.
Falls es mit dem Kran ganz schief geht, stehen vor Ort auch noch größere Maschinen bereit um Deformationen herbeizuführen (dann gibt’s aber auch einen Teilbetrag zurück).
Das Ganze findet in einer Halle statt, also witterungsunabhängig.
Und je nachdem wie es läuft, wird das eine feste Veranstaltung :)
Wann und wo: Freitag, 26.3. im Landkreis München, ab 1400 bis “open End” (geplant: 2000)
Wieviele Teilnehmer: 10
Kosten: €250.- bzw. €225.- für PLUS-Mitglieder (inkl. MwSt.)
Mitbringen: Vollständige THL-PSA mit Schutzbrille, Visier und EN388-Handschuhen nach FUK-Empfehlung NI (PDF) 3233
Voraussetzung: Muss von der eigenen Wehr zum THL-Einsatz zugelassen sein. Grundkenntnisse im Umgang mit Rettungsgerät werden vorausgesetzt. Idealerweise bereits an PKW geübt, auch Dach- oder Seitenlage.
Verpflegung: Getränke und Snacks. Im Anschluss können wir gerne in eine Wirtschaft gehen.
Welche PKW? Das, was wir bekommen, idealerweise eine bunte Mischung. Normalerweise sind sie mindestens 10 Jahre alt.
ExtriCamp? “Extrication” (“Befreiung”) und “Camp”, eher gemeinsames Ausprobieren als Frontalunterricht.
Zu den Kosten: Nach einiges an Recherche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es einfach sinnvoller einen Experten für das Ausklinken an Bord zu holen. Diese erfolgt übrigens mit einer Sprengladung, mit den entsprechenden Anforderungen an den Bediener. Zusätzlich wird noch ein Kran benötigt, und natürlich soll der Hausherr auch entschädigt werden.
Ausbildung? Meiner Meinung nach ist die THL-Ausbildung mehrstufig. Über Theorie und Einweisung am Gerät hinaus, kann ich den Besuch von Veranstaltungen wie die Rescue Days, Safety Tour oder Extrication Challenge nur empfehlen. Das ExtriCamp soll mit seinen wenigen teilnehmern die Möglichkeit bieten, möglichst intensiv am Gerät den Tag zu verbringen.
Es wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Wer darf? Anmeldung + Bezahlung im Voraus, in der Reihenfolge (“first come, first serve”). Neun Plätze sind noch zu vergeben, ggf. mit Warteliste.
und jetzt – darf man gespannt sein! Anmeldung an extricamp@fwnetz.de schicken. Danke!
Vermeidbarer Fehler führte zum Tod
(iw) Ein vermeidbarer Fehler: Thomas Marovich stürzte in den Tod, als er sich übungshalber aus einem Hubschrauber abseilen wollte. Ein Gummiring war falsch angebracht, und konnte sein Gewicht nicht halten. Besonderes Augenmerk: auch vier (!) Kollegen entdeckten den Fehler nicht. Dieser Bericht bei Facebook geht auch auf das menschliche (nicht-)Wahrnehmungsvermögen ein. [Jan]
StatuS:3 – Feuerwehrnews 04-03-10
Die tägliche Newsübersicht auf FWNetz.de
7-jähriger ertrinkt in Fluß
Schrecksbach (he), (cl). Beim Spielen mit seinen Freunden stürzte gestern ein 7-jähriger Junge in den Fluß Schwalm, die zur Zeit Hochwasser führt. Die Spielkameraden reagierten schnell und verständigten einen Nachbarn. Dieser rief die Feuerwehr und sprang dann selbst dem Jungen hinterher, konnte ihn aber nicht packen. Der Junge wurde dann leblos geborgen und konnte nicht mehr wiederbelebt werden. [hr-online]
Gefährliche Fertighäuser
(cl). In den USA gibt es Probleme mit Bränden in Fertighäusern. Die Nutzung von brennbarem!!!!! Schaum-Kleber und große Hohlräume zwischen den Geschossen begünstigen eine schnelle Brandausbreitung. [Firegeezer]
12 Verletzte bei Kraneinsturz
Halle/Saale (sa), (cl). Auf der Baustelle der ICE-Trasse Leipzig-Erfurt stürzte gestern ein Baukran auf ein Baugerüst und brachte dieses zum Einsturz. 12 Arbeiter wurden verletzt. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich wegen des aufgeweichten Bodens und der Hochwasser-führenden Elster schwierig. [mdr]
Verletzte bei Unfall mit FW-Fahrzeug
Maishofen (at), (cl). auf der Rückfahrt von einem Kleinbrand verunglückte ein Fahrzeug der FF Maishofen. 3 Feuerwehrleute wurden verletzt. [ORF]
Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen:
Pinneberg (sh). Gleich 2 neue Fahrzeuge von Ziegler sind gestern in Pinneberg eingetroffen. Ein HLF 20/16 und ein LF 20/16-P (P für Pulver) [Link]
Silobrand in Worms – Zweites Opfer
Worms (rp), (cl). Der Großbrand in den Malzsilos in Worms, bei dem 2008 ein Feuerwehrmann ums Leben kam, hat nun ein zweites Opfer gefordert. Der damalige Einsatzleiter, Peter Jung, nahm sich das Leben. Er gehörte zu den vier schwer verletzten Kameraden und war seit dem Großeinsatz an den Rollstuhl gefesselt.
Die Gedanken des FWnetz-Teams sind bei allen Angehörigen und Freunden der Opfer.
Bisherige Berichte im FWnetz:
- Worms – ein Jahr danach
- Für uns alle hat sich mit einem Schlag die Welt verändert
- Brandexperten suchen Explosionsursache, KFV mit eigener Spendenaktion
- Verunglückter Feuerwehrmann geborgen, Spendenkonto eingerichtet
- Feuerwehrmann nach Explosion getötet – Worms/Rheindürkheim
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